Sonderausstellungen im

Uhrenindustriemuseum

Kunst
Produktion
Eine Intervention des Kunstvereins Villingen-Schwenningen im Uhrenindustriemuseum
4. April – 2. August 2020

Im Rahmen der Reihe "Interventionen" veranstaltet der Kunstverein Villingen-Schwenningen künstlerische Bezugnahmen auf Museen und deren Bestände. Das war bisher bereits mehrfach im Franziskanermuseum der Fall. Im Jahr 2020 werden sich Künstlerinnen und Künstler mit dem Uhrenindustriemuseum auseinandersetzen.

 

Das Museum zeigt in seiner Dauerausstellung im Wesentlichen industrielle Fertigung vom Beginn der Elektrizität um 1900 bis zur Einführung von Informationstechnik und Automatisierung in der 1970er Jahren. Zugleich ist diese Phase für Schwenningen sicher die prägendste und im kollektiven Bewusstsein am stärksten verankerte. Die Bilder, Objekte und Klänge, die eigens für die Ausstellung entstehen werden, nehmen Bezug darauf.

Alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler stammen aus Schwenningen oder haben hier lange gelebt, teilweise leben sie noch hier. Das Spektrum ihrer künstlerischen Herangehensweisen ist sehr weit:


Regina Baierl, Architektin und Künstlerin, lebt und arbeitet in München. Regina Baierl erforscht Raumarchitektur, das Sein im Raum, Raum und Privatheit sowie die Wechselwirkungen zwischen Raum und Beobachter.


Sebastian Walter, in Berlin lebender Künstler, arbeitet bei diesem Projekt zusammen mit seinem Vater Jochen Walter, als Uhrmachermeister ehemals bei Kienzle und heute ehrenamtlich in der Werkstatt des Museums tätig. Enger kann die Beziehung zwischen Kunst und Industriegeschichte nicht sein.


Frank Altmann, in Schwenningen geborener und aufgewachsener Künstler, mittlerweile in Rottweil lebend, beschäftigt sich in seiner Kunst ohnehin mit der klassischen Moderne, die zeitlich mit der Epoche von "Industrie 2.0" zusammenfällt.


Martin Robold, Industrie- und Werbefotograf mit Atelier in Villingen-Schwenningen, wirft einen ganz anderen Blick auf Maschinen, Produkte und Menschen.


Jürgen Palmtag, in Schwenningen geborener Multimediakünstler, war langjähriges Mitglied im Kulturbeirat und ist mitverantwortlich für die Konzeption der Veranstaltungsreihe "Kernmacherei" des Amts für Kultur und der Städtischen Galerie.

 

 


Axel E. Heil, geboren in Pforzheim, seit Jahrzehnten aus der Kunstszene Villingen-Schwenningens nicht wegzudenken, ist Organisator des gesamten Projekts und auch mit eigenen großformatigen Zeichnungen beteiligt.

 

 


Simon Schrenk beteiligt sich mit einer Klangcollage.


Jürgen Haller dokumentiert die Ausstellung und das Museum im Film.